Kurz beantwortet
Unter den fünf verglichenen Profi-Hauswasserwerken ist das Grundfos SCALA2 3-45 unsere Empfehlung: drehzahlgeregelt, 550 W Aufnahmeleistung, 45 m Förderhöhe, 44 dB(A) im typischen Betrieb und automatischer Trockenlaufschutz. Die DAB Esybox Mini 3 bietet mehr Förderhöhe und Druck, die SCALA1 5-55 mehr Reserve für große Häuser. Die Grundfos JP 5-48 ist nur die Pumpe ohne Druckschalter und Kessel.
Ein Profi-Hauswasserwerk ist mehr als eine Pumpe mit Kessel: Es regelt den Druck elektronisch, schützt sich selbst vor Trockenlauf, läuft leiser und verbraucht oft weniger Strom. Das richtet sich an Eigentümer, die ihr Haus dauerhaft aus Brunnen oder Zisterne versorgen, an Installateure und an alle, die einen konstanten Wasserdruck und lange Lebensdauer wollen. Wir vergleichen fünf Geräte von Grundfos, DAB und Wilo. Die Werte stammen aus Herstellerdatenblättern. Was dort fehlt, lassen wir leer und sagen es offen.
Wichtig vorab: Hier geht es um Brauchwasser. Für Trinkwasser gelten eigene Regeln, mehr dazu in unserem Beitrag Trinkwasser und Regenwasser. Und wenn dir ein einfaches Gerät mit Kessel genügt, findest du das im großen Hauswasserwerk-Vergleich.
Profi-Hauswasserwerke im Vergleich
| Modell | Angebot | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Grundfos SCALA2 3-45 | 550 W | 4.600 l/h | 10 bar | 45 m | 8 m | 0,7 l | k. A. | 44 dB(A) | 587,90 € | Zum Angebot* |
| 850 W | 4.800 l/h | 7,5 bar | 55 m | 8 m | 1 l | k. A. | k. A. | 559,00 € | Zum Angebot* | |
Grundfos SCALA1 5-55 | 1.200 W | k. A. | 8 bar | 52 m | 8 m | k. A. | k. A. | k. A. | 492,07 € | Zum Angebot* |
Wilo-Jet FWJ 203 | 750 W | 5.000 l/h | 4,2 bar | 43 m | k. A. | k. A. | Edelstahl | k. A. | 331,34 € | Zum Angebot* |
Grundfos JP 5-48 | 1.390 W | k. A. | 6 bar | 49,5 m | 8 m | k. A. | Edelstahl | k. A. | 278,99 € | Zum Angebot* |
Lies die Tabelle mit Vorsicht. Fördermenge und Förderhöhe gelten nie zugleich, und beim Grundfos SCALA1 5-55 nennt das Datenblatt nur den Nennförderstrom von 5,33 m³/h, keinen Höchstwert, deshalb zeigt die Tabelle dort „k. A.“. Die Leistung ist je nach Hersteller die Aufnahmeleistung P1 oder, beim Wilo, die Motornennleistung. Beim Grundfos JP 5-48 fehlen Druckschalter und Kessel, es ist nur die Pumpe.
So haben wir verglichen
Wir haben Datenblätter und Anleitungen der Hersteller ausgewertet und keine eigenen Praxismessungen gemacht. Bewertet haben wir Förderhöhe und Druck, Ansaughöhe, Steuerung, Schutzfunktionen, Schalldruck laut Hersteller und rechnerische Stromkosten. Die Kriterien erklären wir auf So vergleichen wir. Stromkosten rechnen wir so: Leistung in kW ÷ Fördermenge in m³/h × Strompreis, bei angenommenen 37 ct/kWh (Größenordnung laut BDEW-Strompreisanalyse).
Die Modelle im Detail
Platz 1: Grundfos SCALA2 3-45

Grundfos SCALA2 3-45
Drehzahlgeregeltes Hauswasserwerk mit niedriger Leistungsaufnahme, leisem Betrieb und umfassendem Selbstschutz.
- Leistung550 W
- Förderhöhe max.45 m
- Ansaughöhe max.8 m
- Druck max.10 bar
- Nur 550 W Aufnahmeleistung bei 45 m Förderhöhe
- Schalldruck 44 dB(A) im typischen Betrieb
- Automatischer Schutz vor Trockenlauf und Wassermangel
- Preis über Standardgeräten
- Mit 45 m Förderhöhe knapp für sehr hohe Gebäude
Ideal für: Einfamilienhaus mit dauerhafter Brauchwasserversorgung
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Die SCALA2 3-45 hat laut Grundfos-Datenblatt einen permanentmagnetischen, wassergekühlten Motor mit integriertem Frequenzumrichter. Die Pumpe regelt ihre Drehzahl nach Bedarf. Sie nimmt maximal 550 W auf, schafft bis zu 4,6 m³/h und 45 m Förderhöhe und saugt selbst aus bis zu 8 m an. Der Schalldruck liegt laut Datenblatt bei 44 dB(A) im typischen Betrieb und 53 dB(A) bei voller Last. Bei Trockenlauf, Wassermangel, Übertemperatur oder Blockade schaltet sie ab und startet laut Datenblatt automatisch erneut: im Abstand von fünf Minuten, acht Mal, danach alle 24 Stunden. Der Druckbehälter ist klein und integriert, ein großer Kessel ist nicht nötig. Rechnerisch kostet der Betrieb rund 4,4 ct pro 1.000 Liter. Das ist die niedrigste Zahl dieser Liste.
Platz 2: DAB Esybox Mini 3

DAB Esybox Mini 3
Frequenzgesteuertes System mit hoher Förderhöhe, einstellbarem Druck und Option auf Betrieb zu zweit.
- Leistung850 W
- Fördermenge max.4.800 l/h
- Druck max.7,5 bar
- Förderhöhe max.55 m
- 55 m Förderhöhe und bis zu 7,5 bar
- Frequenzsteuerung mit einstellbarem Druck
- Integriertes Rückschlagventil
- Aufnahmeleistung bis 850 W
- Trockenlaufschutz im Datenblatt nicht ausgewiesen
Ideal für: Mehrgeschossige Häuser, anspruchsvolle Druckeinstellung
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Die Esybox Mini 3 ist laut DAB ein mehrstufiges, selbstansaugendes Drucksystem mit Inverter. Das Datenblatt nennt bis zu 0,85 kW Aufnahmeleistung, 4,8 m³/h, 55 m Förderhöhe, bis zu 7,5 bar und 8 m Ansaughöhe. Ein Ausgleichsbehälter mit 1 Liter ist integriert. Die Inverterfunktion spart laut Hersteller Energie und schützt vor Wasserschlägen, ein schwenkbares Display führt durch die Einrichtung und zeigt die Alarmhistorie. Bis zu zwei Pumpen lassen sich kabellos zu einer Gruppe koppeln. Die Schutzart ist IPX4, die Medientemperatur liegt im Haushalt bei maximal 35 °C. Einen Schalldruckwert und einen Trockenlaufschutz nennt das Datenblatt nicht. Rechnerisch kostet der Betrieb rund 6,6 ct pro 1.000 Liter.
Platz 3: Grundfos SCALA1 5-55

Grundfos SCALA1 5-55
Kräftiges Hauswasserwerk bis 8 bar mit Bluetooth-Steuerung und Nachlaufverzögerung.
- Förderhöhe max.52 m
- Ansaughöhe max.8 m
- Trockenlaufschutzja
- Anschluss1 Zoll
- Bis 52 m Förderhöhe und 8 bar Betriebsdruck
- Trockenlaufschutz laut Datenblatt
- Einstellung per Bluetooth-App
- 1.200 W Aufnahmeleistung
- Schalldruck nicht angegeben
Ideal für: Größere Häuser und Anlagen mit höherem Druckbedarf
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Die SCALA1 5-55 ist laut Grundfos eine Pumpe mit Asynchronmotor, die bis zu 52 m Förderhöhe und 8 bar Betriebsdruck erreicht. Die Aufnahmeleistung beträgt bis zu 1.200 W, der Nennförderstrom 5,33 m³/h. Das Datenblatt nennt eine Selbstansaugung aus 8 m in unter fünf Minuten, Anschlüsse mit 1 Zoll und ein Gewicht von 14 kg. Der Trockenlaufschutz schaltet bei Wassermangel ab. Laut Amazon-Produktangabe lässt sie sich per Bluetooth und App einstellen, und zwei Pumpen können gemeinsam gesteuert werden. Rechnerisch liegt der Betrieb bei rund 8,3 ct pro 1.000 Liter, bezogen auf den Nennförderstrom.
Platz 4: Wilo-Jet FWJ 203

Wilo-Jet FWJ 203
Vormontiertes System mit Steuerung und Wassermangelschutz zu einem günstigeren Einstieg.
- Leistung750 W
- Fördermenge max.5.000 l/h
- Druck max.4,2 bar
- Förderhöhe max.43 m
- Komplett vormontiert mit Schuko-Stecker
- Wassermangelschutz über HiControl 1
- Edelstahl bei Gehäuse, Laufrad und Welle
- Nur 43 m Förderhöhe und PN 6 bar
- Ansaughöhe im Datenblatt nicht angegeben
Ideal für: Einsteiger, die Elektronik und Schutz wollen, ohne viel auszugeben
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Der Wilo-Jet FWJ 203 kombiniert eine Jetpumpe mit der elektronischen Steuerung HiControl 1. Das Datenblatt nennt 0,75 kW Motornennleistung, 43 m maximale Förderhöhe, PN 6 bar, 12,1 kg Gewicht und Anschlüsse G 1. Pumpengehäuse, Laufrad und Welle bestehen aus Edelstahl. Die Steuerung ist um 360 Grad drehbar und enthält den Wassermangelschutz. Die Medientemperatur liegt zwischen 5 und 35 °C, die Schutzart ist IP44. Laut Amazon-Produktangabe liefert das Gerät 5.000 l/h bei 4,2 bar. Wegen der Motornennleistung ist der Stromkostenwert nur eine Näherung: rund 5,6 ct pro 1.000 Liter.
Platz 5: Grundfos JP 5-48

Grundfos JP 5-48
Robuste Jetpumpe ohne Druckschalter und Kessel, nur sinnvoll als Baustein einer eigenen Anlage.
- Leistung1.390 W
- Förderhöhe max.49,5 m
- Ansaughöhe max.8 m
- Druck max.6 bar
- Bis 49,5 m Förderhöhe und 8 m Ansaughöhe
- 1,5 m Kabel mit Schuko-Stecker
- Medientemperatur bis 40 °C
- Serienmäßig ohne Druckschalter und Kessel
- 1.390 W Aufnahmeleistung
Ideal für: Anlagen mit vorhandenem Kessel oder Druckschalter, Fachbetriebe
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Die JP 5-48 ist die Pumpe ohne alles drumherum. Grundfos nennt 1.390 W Aufnahmeleistung, 49,5 m maximale Förderhöhe, einen Nennförderstrom von 5 m³/h, einen Betriebsdruck bis 6 bar und G1-Anschlüsse. Der Druckschalter ist serienmäßig nicht enthalten, die Variante JP PM kommt mit Pressure Manager. Du brauchst für den Betrieb also einen Druckschalter und einen Druckkessel. Die Anschlüsse sollte ein Fachbetrieb legen. Rechnerisch liegt der Betrieb bei rund 10,3 ct pro 1.000 Liter, auf den Nennförderstrom bezogen.
Stromkosten im Jahresvergleich
Nimm an, du förderst 60 m³ Brauchwasser im Jahr für Garten, Toilettenspülung und Waschmaschine. Mit den rechnerischen Kosten pro 1.000 Liter ergibt das für die SCALA2 rund 2,65 Euro, für die Esybox rund 4 Euro, für die SCALA1 rund 5 Euro und für die JP 5-48 rund 6,20 Euro. Das sind Obergrenzen bei Nennwerten, im Teillastbetrieb verbrauchen drehzahlgeregelte Geräte noch weniger. Der Unterschied zwischen dem sparsamsten und dem durstigsten Gerät beträgt in diesem Beispiel gut 3,50 Euro im Jahr. Bei einem Preisunterschied von mehreren hundert Euro rechnet sich der Stromvorteil allein nicht. Entscheidend sind Komfort, Lautstärke, Schutzfunktionen und Lebensdauer. Beachte außerdem den Standby-Verbrauch elektronischer Geräte, den die Datenblätter meist nicht nennen.
Rechenbeispiel: Zweigeschossiges Haus mit Zisterne
Die Zisterne liegt 3 m unter der Pumpe, die höchste Zapfstelle 6 m darüber. Dazu kommen 1 m Reserve auf der Saugseite und 1,5 bar Fließdruck an der Armatur. Die Saugseite braucht 4 m, die Druckseite 6 m plus 15 m für den Fließdruck, zusammen rund 25 m Förderhöhe bei den benötigten Wassermengen. Für Toilettenspülung und Waschmaschine fließen selten mehr als 1.500 l/h gleichzeitig, mit Gartenschlauch kommen 1.000 bis 2.000 l/h dazu. Alle fünf Geräte decken das ab. Die SCALA2 hält den Druck dabei konstant, beim Wilo und der JP schwankt er zwischen Ein- und Ausschaltdruck. Wer zusätzlich eine Bewässerung mit mehreren Regnern plant, schaut auf die Kennlinie bei 3 bar und wählt ein Gerät mit Reserve, etwa die SCALA1 oder die Esybox.
Installation und Wartung
Alle Geräte brauchen eine dichte, steigende Saugleitung mit unterdruckfestem Saugschlauch und ein Fußventil. Bei Elektronikgeräten ist die erste Inbetriebnahme geführt: Die Esybox führt dich durch den ersten Start, die SCALA1 lässt sich laut Amazon-Angabe per Bluetooth-App einstellen. Prüfe nach dem Start Druck und Dichtheit, und lies die Alarmhistorie, falls vorhanden. Entleere die Geräte vor Frost. Sand und Kalk sind die Hauptfeinde, ein Vorfilter und eine jährliche Sichtprüfung verlängern die Lebensdauer. Der Anschluss an das 230-V-Netz erfolgt über den Stecker, eine feste Verdrahtung gehört der Elektrofachkraft.
Förderhöhe und Druck: Was brauchst du wirklich?
Rechne so: Pro Stockwerk etwa 3 m, dazu Höhenunterschied zwischen Wasserspiegel und Pumpe, plus Leitungsverluste, plus Mindestdruck an der Armatur von etwa 1,5 bar (15 m). Ein Haus mit zwei Stockwerken und 5 m Saughöhe kommt so auf rund 30 bis 35 m Gesamtförderhöhe. Das schafft jedes Gerät hier. Erst bei Gärten mit langen Steigungen oder hohen Gebäuden werden die 52 m der SCALA1 oder die 55 m der Esybox zum Vorteil. Die Antwort liefert dein Fall im Pumpenrechner.
Drehzahlregelung oder Druckschalter?
Klassische Hauswasserwerke schalten bei festen Druckgrenzen ein und aus. Das gibt Druckschwankungen zwischen Einschalt- und Ausschaltdruck und viele Schaltvorgänge. Drehzahlgeregelte Geräte wie SCALA2 und Esybox halten den Druck konstant und laufen bei kleinen Mengen langsam. Das spart Strom und schont die Technik, kostet aber mehr. Für ein Einfamilienhaus mit Gartenbewässerung lohnt sich das, wenn die Anlage täglich läuft und du Ruhe wünschst. Für gelegentlichen Betrieb genügt ein Gerät mit Druckschalter. Mehr zur Taktung steht im Glossar unter Taktung.
Lautstärke und Aufstellung
Nur Grundfos nennt für die SCALA2 einen Schalldruck: 44 dB(A) im typischen Betrieb. Das entspricht etwa einem leisen Gespräch. Bei den anderen Geräten fehlen vergleichbare Angaben. Stelle jedes Gerät auf eine schwingungsdämpfende Unterlage, halte Abstand zu Schlafräumen und sorge für Belüftung. Ein Technikraum im Keller genügt, ein Wohnraum nicht.
Schutzfunktionen im Vergleich
Trockenlaufschutz ist bei Profi-Geräten kein Luxus, sondern Versicherung. SCALA2 und SCALA1 schalten laut Datenblatt bei Wassermangel ab, der Wilo bietet einen Wassermangelschutz. Für die Esybox und die JP nennen die Datenblätter ihn nicht, die Esybox hat dafür eine Alarmhistorie. Prüfe in der Anleitung, was dein Modell abfängt, und baue unabhängig davon einen Vorfilter ein, denn Sand zerstört jede Pumpe.
Fehlkäufe vermeiden
- Die Pumpe ohne Druckschalter und Kessel kaufen (JP 5-48) und dann ein ganzes Hauswasserwerk erwarten.
- Auf die Fördermenge allein schauen: Wichtiger ist die Fördermenge beim benötigten Druck, die steht in der Kennlinie. Siehe Kennlinie.
- Ansaugen aus mehr als 8 m planen. Dann brauchst du eine Tiefbrunnenpumpe.
- Trinkwasser fördern wollen. Dafür gelten TrinkwV, DIN EN 1717 und DIN 1988, der freie Auslauf bei Nachspeisung, ein Fachbetrieb und die Anzeige beim Gesundheitsamt.
- Die Pumpe frostgefährdet aufstellen. Entleere sie vor dem Winter.
Weiterlesen
Eine Einzelbewertung bekannter Geräte findest du unter Metabo HWW 6000/25 Inox und Gardena 5000/5 LCD. Für die Wahl der Pumpenart hilft die Kaufberatung, für Technikfragen der Ratgeber. Wer ein günstigeres Gerät sucht, schaut auf den Einhell GC-WW 1250 NN. Aktuelle Preise findest du bei der Grundfos SCALA2* und der DAB Esybox Mini 3*.
Häufige Fragen
Was unterscheidet ein Profi-Hauswasserwerk von einem normalen?
Es regelt Druck oder Drehzahl elektronisch, schützt sich vor Trockenlauf und läuft meist leiser und sparsamer. Dafür kostet es mehr als ein klassisches Gerät mit Kessel und Druckschalter.
Welches Modell ist am sparsamsten?
Rechnerisch das Grundfos SCALA2 3-45 mit 550 W bei bis zu 4,6 m³/h, das sind rund 4,4 ct pro 1.000 Liter bei angenommenen 37 ct/kWh. Das ist eine Obergrenze bei Nennwerten.
Brauche ich bei der Grundfos JP 5-48 noch Zubehör?
Ja. Sie hat serienmäßig keinen Druckschalter und keinen Kessel. Du brauchst beides, oder du nimmst die Variante JP PM mit Pressure Manager. Den Anschluss sollte eine Elektrofachkraft machen.
Wie tief können die Geräte ansaugen?
SCALA2, SCALA1, Esybox Mini 3 und JP 5-48 saugen laut Datenblatt bis zu 8 m an. Für größere Tiefen brauchst du eine Tiefbrunnenpumpe.
Sind diese Geräte für Trinkwasser geeignet?
Nicht automatisch. Für Trinkwasser gelten TrinkwV, DIN EN 1717 und DIN 1988, ein Fachbetrieb muss die Anlage planen, und der Betrieb ist beim Gesundheitsamt anzuzeigen. Brauchwasser ist der übliche Einsatz.
Lohnt sich die Drehzahlregelung?
Bei täglichem Betrieb und dem Wunsch nach konstantem Druck ja. Für gelegentliche Gartenbewässerung genügt ein Gerät mit Druckschalter und Kessel.
Quellen
- Grundfos SCALA2 Datenblatt (3-45) (abgerufen am 03.11.2026)
- Grundfos SCALA1 5-55 Datenblatt (abgerufen am 03.11.2026)
- Grundfos JP 5-48 Datenblatt (99458769) (abgerufen am 03.11.2026)
- DAB Technisches Datenblatt Esybox Mini 3 (abgerufen am 03.11.2026)
- Wilo Datenblatt Jet FWJ 203 (abgerufen am 03.11.2026)
- BDEW-Strompreisanalyse Oktober 2026 (Haushaltsstrompreis 37,3 ct/kWh) (abgerufen am 03.11.2026)
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