Kurz beantwortet
Die Jetpumpe ist eine Kreiselpumpe mit Injektor. Ein Teil des Fördermediums wird durch eine Düse beschleunigt und saugt zusätzliches Wasser mit an. So gelingt Ansaugen auch aus größerer Tiefe.
Sie ist die Antwort auf die Frage, wie man mit einer Saugpumpe an Wasser kommt, das fast an der Grenze der Saughöhe liegt.
So funktioniert es in der Praxis
Du hast einen Brunnen mit tiefem Wasserspiegel und willst die Pumpe im Haus halten. Eine Jetpumpe führt einen Teil des Wassers über eine Rückleitung zum Injektor am Brunnenende, der Treibstrahl schafft dort zusätzlichen Sog. Vorteil: Die Pumpe steht trocken im Haus. Nachteil: Ein Teil der Leistung kreist nur im System, der Wirkungsgrad sinkt.
Praxisbezug: Wer eine Jetpumpe betreibt, sollte Dichtheit und Düse regelmäßig prüfen. Verstopft der Injektor, sinkt die Leistung spürbar. Prüfe außerdem, ob ein Tauchsystem langfristig weniger Aufwand bedeutet.
Typische Werte
- Die physikalische Grenze des Saugens bleibt: Der Luftdruck setzt bei rund 10,3 m ein theoretisches Maximum.
- Zweileitungs-Systeme brauchen zwei Rohre im Brunnen (Saug- und Treibleitung).
- Meist lauter und weniger effizient als Tauchpumpen.
Für sehr tiefe Brunnen ist eine Unterwasserpumpe die bessere Lösung.
Alternativen zeigt der Überblick Tiefbrunnenpumpe; die Tiefen-Frage klärt der Pumpenrechner. Zusätzlich erklärt Ansaughöhe erklärt die Grenzen. Siehe auch Kreiselpumpe.
Quellen
- Kreiselpumpe – Wikipedia (abgerufen am 03.11.2026)
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